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Month Mai 2019

WA – „Couleurstudententum – Zeitgemäßes Liedgut und political correctness“

Am Dienstag, dem 14.5. 2019, fand eine äußerst aufschlussreiche Podiumsdiskussion unter der Leitung des Vorsitzenden der Liegutkommission Bbr. Dr. Paul Mahringer v/o Aeneas. statt.

Die Diskutanten: Prof. Dieter A. Binder (MEG!, Wi!),geboren 1953, Historiker, der bis zu seiner Pensionierung im Dezember 2018 an der Karl-Franzens-Universität Graz (Neue österreichische Geschichte und Zeitgeschichte) und der Andrassy-Universität Budapest (Kulturgeschichte) lehrte, zahlreiche Publikationen verfasste und Innhaber des großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreichs ist und Kbr. Mag. Martin Haidinger (BOW!, Cp!, LIW!) Historiker, Journalist und Autor zahlreicher Sachbücher aus Wien, der sich seit 25 Jahren der Vermittlung von Geschichte und Geschichten in seinen Sendungen auf Radio Österreich 1, ORF2 Wien, BR Alpha und im Deutschlandfunk widmet und Redaktionsleiter der Ö1-Wissenschaftssendung »Salzburger Nachtstudio« ist. Als Vortragskünstler gilt seine besondere Liebe der österreichischen Literatur. Er schrieb zuletzt „Jedermanns Land“ sowie „Franz-Josephs Land“, zur Geschichte Österreichs. Für die Kommission, die die Parteigeschichte der FPÖ mit Fokus auf „dunkle Flecken“ aufarbeiten soll, hat Haidinger einen Bericht über Burschenschafter verfasst: „Wertewandel in Studentenverbindungen nach 1945“

Sie brachten den Anwesenden ihre Ansichten zum Thema Couleurstudententum – Zeitgemäßes Liedgut und political correctness mit ihrer unverwechselbaren Art näher. Neben der wissenschaftlich hochwertigen Diskussion war der Abend auch mit Lachern gespickt und jeder der Anwesenden, auch wenn nicht unbedingt d´accord mit allen Aussagen der Diskutanten, nahm mit Sicherheit das ein oder andere Wissenswerte aus diesem Abend mit.

WA- Banking without Banks

Einen mehr als hochkarätigen Gast durften wir am 07.05. zu einem Vortrag über „Banking without Banks: Banken vs. FinTechs?“ bei uns begrüßen. MMag. Dr. Gerald Resch, Generalsekretär des Verbandes österreichischer Banken und Bankiers trat als höchst eloquenter Vertreter seiner Zunft mit einem prägnantenVortrag in Erscheinung, der sicherlich einem Gros der Anwesenden in Erinnerung bleiben wird.

Einer allgemeinen Einführung zu den zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen in der Branche folgte eine Erklärung und Analyse des Phänomens FinTech (Finanztechnologieunternehmen), welche, ob des besseren Verständnisses, in drei beinahe chronologische Wellen gegliedert wurde (Konkurrenz, Kooperation, Konsolidierung). Dass jene, meist erst vor wenigen Jahren gegründeten Unternehmen aus den unterschiedlichsten Finanzbereichen, von Interesse sind und zum Teil auch bleiben werden, wurde dabei ebenso verdeutlicht, wie auf deren Risiken, Chancen und Herausforderungen hingewiesen wurde.

Handfeste Stellungnahmen gab es auch auf die zahlreichen, nicht unkritischen Erkundigungen unserer Bundesbrüder, welche den ansonsten praxis- und realitätsnahen Ausführungen mit Spannung folgten. So wurde die beinahe provokante Frage nach dem Interesse der Banken an Kundenbildung dabei ebenso logisch aus der Institutssicht beantwortet, wie die Nachfrage nach zukünftig relevanten Spar- und Anlageprodukten mit einer Empfehlung pariert wurde: „Nimm nur Sparformen in Anspruch, die du begreifen kannst!“ Sollte man die inhaltliche Seite der Ausführungen mit mäßiger Aufmerksamkeit verfolgt haben, war es auf jeden Fall auch mehr als interessant, einem Profi in Bezug auf Präsentationstechnik und Kommunikation zuhören zu können.

Herzlichen Dank an unsere Burse für die Herstellung des Kontaktes, die finanzielle Zuwendung beim Buffet und somit die Ermöglichung eines gelungenen Abends!