April 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Mrz   Mai »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Month April 2019

WA – politische Rhetorik

Man stelle sich als Metapher einen Hammer vor, der sowohl als Werkzeug des Aufbaus dienen kann, wie es auch möglich ist, mit ihm in einer Auseinandersetzung den Gegner zu erschlagen. Wenn solch ein Werkzeug wissenschaftlich ergründet ist, rhetorische Elemente beinhaltet und von Politikern aller Parteien täglich gebraucht wird, kann man schnell kombinieren, dass es sich bei der Thematik unseres Wissenschaftlichen Abends vom 02.04. um das Rüstzeug zahlreicher sprach-affiner Berufsgruppen gehandelt hat.

Mit Theorie und Praxis aus den Bereichen NLP und politischer Rhetorik gestaltete Bbr. Paul Jessenitschnig v/o Murphy´s Law einige interessante Stunden, die gegen Ende mit Highlights politischer Diskussionen gespickt wurden, welche von einigen der anwesenden Bundesbrüder mit Seufzern des Unverständnisses goutiert werden mussten.

Konnte man sich bei den sehr gut vorgetragenen Ausführungen durchaus die positiven Aspekte des Neuro-Linguistischen Programmierens vorstellen, fiel es schwer zu glauben, dass politische Sprache in der dargebotenen Qualität überhaupt noch interessierte Zuhörer, geschweige denn Wähler überzeugen kann. Allein die Erkenntnis blieb, dass es zwar im Sinne der Aufklärung lohnt, entlarvend hinter die Sprachmasken zu blicken, allerdings in den wenigsten Fällen verwehrt- und brauchbare Inhalte zu Tage treten.

Klosterbierverkostung

Der Ursprung der modernen europäischen Braukunst findet sich heute noch in den Erzeugnissen zahlreicher Klosterbrauereien, von denen einige ihr Handwerk über Jahrhunderte bis in die Gegenwart bewahren konnten.

Um diesem Kulturschatz einmal den gebührenden Respekt zu zollen veranstalteten wir am 29.03. unsere, beinahe schon traditionelle, Bierverkostung unter ebenjenem Motto: Klosterbiere.

Geleitet von unserem geschätzten Cartellbruder Pirat (K.Ö.H.V. Franco-Bavaria – bierplus.at) und geplant von unserem werten Bundesbruder Indiana Jones kamen wir in den Genuss zahlreicher verhältnismäßig hochprozentiger Spezialitäten aus privaten Klosterbrauereien, wobei wir uns fast ausschließlich auf die weltberühmten Trappistenbiere konzentrierten.

Das äußert kompakte Geschmackserlebnis lässt sich am besten mit einer Aussage nach der Veranstaltung an der Bar beschreiben, wo unser geschätztes und gern getrunkenes Schankbier als verhältnismäßig langweilig und außerordentlich leicht eingestuft wurde.

Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und den über alle Maßen motivierten Jungfuchsen!