Gemeinsamer Museumsbesuch: Brennen für den Glauben | K.Ö.H.V. Rugia

Gemeinsamer Museumsbesuch: Brennen für den Glauben

Mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel gab Martin Luther 1517 die Initialzündung für die Reformation. Das Reformationsjubiläum 2017 ist für das Wien Museum Anlass daran zu erinnern, dass Wien für mehr als ein halbes Jahrhundert eine mehrheitlich protestantische Stadt war. Im 16. Jahrhundert stand Wien unter religiöser und politischer Spannung. Die Stadt war Residenz katholischer Kaiser und Landesherren und gleichzeitig Zentrum des protestantisch dominierten niederösterreichischen Adels. Obwohl die Bevölkerung in ihrer Mehrheit protestantisch wurde, bekämpften die regierenden Habsburger den evangelischen Kultus rigoros. Gleichzeitig entstanden in den Schlössern vor den Toren Wiens blühende protestantische Gemeinden.

Dieser interessanten Einladung des Wien-Museums, folgten unsere Bundesbrüder bei einem gemeinsamen Musuemsbesuch. Neben der historischen Entwicklung unserer Stadt, konnten auch einzigartige Originaldokumente, wie ein Abdruck von Luthers Thesen aus dem Jahr 1517, oder das Augsburger Bekenntnis von 1530 in Augenschein genommen werden. Für alle interessierten Bundesbrüder, die die Gelegenheit verpasst haben, hat unser Philistersenior Bbr. Bit den Katalog zur Ausstellung in unserer Budenbibliothek bereitgestellt. Herzlichen Dank!

Bbr. Bit und Bbr. Zwentibold voller Vorfreude

                                     Bbr. Bit und Bbr. Zwentibold voller Vorfreude