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Month Mai 2016

Nachbericht EC „Europäische Integration: Austauschnetzwerke und good/best practice Dialoge“

Beim Europacorner im Mai durften die begeisterten Europäer unter uns tiefere Einblicke in die Welt der nationalen und europäischen Netzwerke im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund (MHH) bekommen. Diesmal geladen:

Kartellbruder Mag. Michael Girardi v/o Thomas v. Aquin, seit Gründung der Integrationssektion im Juni 2013 Abteilungsleiter für „Grundsatzangelegenheiten Integration“ im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.

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Gespannt wurden die Ausführungen des Vortragenden mitverfolgt

Was hält die EU in puncto Integration für Gremien und Austauschnetzwerke bereit?

Das europäische Migrationsnetzwerk z. Bsp. sammelt Berichte über die Aspekte der Migration in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Haben sich Integrationspraktiken einmal bewährt, so werden diese über das so genannte NCPI Netzwerk (Nationale Kontaktpunkte für Integration) ausgetauscht. Um den Herausforderungen in Sachen Integration gerecht werden zu können, dürfen natürlich auch entsprechende monetäre Mittel nicht fehlen, wir sprechen vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), zu dem Österreich einen Betrag von 1.7 Mio. Euro beisteuert.

Auf österreichischer Ebene wurde vom Innenministerium ein nationaler Aktionsplan für Integration im Jänner 2010 ins Leben gerufen: 7 Handlungsfelder gemeinsam mit einem unabhängigen Expertenrat für Integration:

Sprache und Bildung, Arbeit und Beruf, Rechtsstaat und Werte, Gesundheit und Soziales, Interkultureller Dialog, Sport und Freizeit, Wohnen und die regionale Dimension der Integration.

Bislang handelt es sich jedoch bei vielen dieser Gremien und Aktionspläne um unverbindliche richtungsweisende Vorschläge. Die Herausforderung  der Zukunft wird sein, verpflichtendes europaweites Regelwerk zu schaffen und sich der zentralen Ansätze der Migration weiter bewusst zu werden, wonach Deutsch/Bildung/ Arbeit und Werte die Schlüssel zur Integration waren und nach wie vor sind.

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Senior Bbr. Ludovicus & Vortragender Kbr. Thomas v. Aquin

Smalltalk mit Sektionschef Dr. Matthias Tschirf

An diesem Dienstagabend haben sich alle Smalltalkbegeisterten zum Kamingespräch mit Sektionschef Dr. Matthias Tschirf auf der Bude eingefunden.

Unser geschätzter Bundesbruder Politicus hat vom seinem Berufsalltag bzw. dem Alltag eines Sektionschefs im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft an den Schalthebeln der Macht erzählt. Vieles hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert.

Er sich zeichnet im Ministerium für die Sektion Unternehmen seit seiner Ernennung im Jahre 2011 verantwortlich. Unter anderem liegen in seinem Aufgabenbereich die Themengebiete berufliche Ausbildung und Technik, Gewerbe sowie Unternehmen.

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Interessiertes Publikum

Politisch begann Bbr. Politicus seine Karriere im damals rot dominierten Kanzleramt, in Zeiten der rot-blauen Koalition, ein doch etwas unüblicher Werdegang für Couleurstudenten in der damaligen Zeit. Wie so oft im Leben spielte der Zufall eine große Rolle: weitere Ämter als Kabinettchef und Ausflüge in den Wiener Gemeinderat/Landtag als Abgeordneter und später Klubobmann der ÖVP Wien folgten.

Wie wird man Sektionschef? Ein Sektionschef verglichen mit einem Vorgänger vor 2 Jahrzehnten hat es heute wesentlich schwerer, ist doch sein Amt auf 5 Jahre begrenzt und er ist auch nicht mehr pragmatisiert, wie es damals gängige Praxis war. Viel Koordinationsarbeit und Führungsstärke sind notwendig, um in dieser Position auf dem politischen Parkett bestehen zu können.

Das Publikum bekam auch nette Anekdoten zum Schmunzeln zu hören, so wurden wir darüber aufgeklärt, dass bereits der Großvater unseres Bundesbruders (Bbr. Fritz Tschirf) im WS 1921/22 aktiv in der Leitung des WCV involviert war und ihm somit mehr oder weniger das Couleurstudententum in die Wiege gelegt wurde.

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Bbr. Politicus & Senior Bbr. Ludovicus

Maibowlenkneipe mit e.v. K.Ö.H.V. Amelungia Wien

Am 29. April luden die K.Ö.H.V Amelungia und die K.Ö.H.V Rugia zur traditionellen Maibowlenkneipe. Die klassische Maibowle ist eine prickelnde Sektbowle, die mit süffigen Früchten verfeinert wird. Diese entzückte ganz besonders den anwesenden Damenflor, aber auch den einen oder anderen Burschen verzauberte sie.

Maibowle

Consenior Bbr. Baumi, Senior Am! Cbr. Cultus

Nach einem zügigen und straffen Offizium, mit zwei Branderungen und einer Reception, folgte ein sangesfreudiges Inoffizium, bei dem niemand zu kurz kam. Im klassischen Kerzenschein machte Spefuchs Heisenberg seinen ersten Schritt in das Verbindungsleben und wurde recipiert; auch die 2 Branderkandidaten, Bbr. Murphy’s Law und Bbr. Snorre, stellten sich wacker den drei Branderprüfungen (Sanges-, Trink- sowie Wissensprobe) und meisterten diese auch mit Bravur. Heil euch!

Maibowle (2)

Kneipcorona

Es wurden Freundschaften erneuert und neue Bekanntschaften geknüpft. Alles in allem eine wahrhaft traumhafte Kneipe, die noch lange in unserer Erinnerung bleiben wird.