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Month April 2016

Whiskytasting

Whisky ≠ Whisky. Das lernten wir auch beim Whiskytasting am 26. März auf der Bude Rugiae kennen.

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Die „Hauptdarsteller“ des Abends

Bernhard Rems, u.a. Chefredakteur bei whiskyexperts.net, brachte uns in die Welt der schottischen Single Malts näher. Das Tasting richtete sich an Anfänger, aber auch erfahrene Whiskygenießer kamen definitiv voll und ganz auf ihre Kosten. Zunächst wurde der Geruchs- und Geschmackssinn mit leichten und sanften Whiskys auf die Probe gestellt. Im Laufe des Abends standen immer intensivere, kräftigere und rauchigere Marken am Programm. Auch das Wissen rund um den Whisky kam nicht zu kurz. Themen wie Ursprungsprodukte, Destillation, richtige Lagerung, regionale Abweichungen und Unterschiede der einzelnen Whiskytypen wurden ausführlich diskutiert.
Für die leibliche Wohl wurde mit typisch irischer Küche gesorgt: Irish Stew.

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Großer Andrang beim Whiskytasting

Das Highlight war zum Ende der Degustation die Versteigerung der Whiskys. Jeder Teilnehmer hatte die Chance,  seinen persönlichen Favoriten mit nach Hause zu nehmen und ihn dort dann in Ruhe noch einmal zu genießen.

Smalltalk mit Abg.z.NR. Claudia Gamon MSc

Ganz im Zeichen der Politik stand der Smalltalk mit Claudia Gamon MSc, Nationalratsabgeordnete der Neos zum Thema „Erfahrungen aus dem Alltag einer Nationalratsabgeordneten“.

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Abg.z.NR Claudia Gamon, Senior Bbr. Ludovicus, Moderator Bbr. Seneca

Unter der kritischen Moderation von Bbr. Seneca hat sich Claudia Gamon ein Stelldichein auf unserer Bude gegeben. Gespannt durften wir den Ausführungen einer nach Eigendefinition „Liberalen ohne Bindestrich“ lauschen. Schnell haben wir im Rahmen der Diskussion gemerkt, dass liberal nicht gleich liberal bedeutet und es verschiedene Zugänge zu diesem Begriff gibt, Stichwort links-liberal vs. rechts-liberal. Ein heißes Eisen war ebenfalls das Verhältnis des ehem. Liberalen Forums von Heide Schmidt zu den Neos sowie die Thematik der Regulierungswut der Europäischen Union (inwieweit denn Regulierungen im Staate Österreich notwendig oder gar hinderlich seien). Abschließend wurden Prognosen für die Zukunft der Neos abgegeben. Eine Regierungsbeteiligung, gar einen Minister nach der nächsten Nationalratswahl? Eine, wenn rechnerisch möglich, interessante Variante wäre für Claudia Gamon Schwarz-Grün-Pink. Auf die Frage, wie groß sie das Potenzial für die nächste Wahl einschätze: „Wir sind derzeit stabil bei etwa 7 bis 8%“. Wir alle sind gespannt, ob sich diese Prognosen oder Präferenzen 2018 in die Tat umsetzen lassen werden.

 

Der nächste spannende Smalltalk findet am 10. Mai statt.

Zu Gast: Bbr. Politicus, der  uns vom Alltag eines Sektionschefs im Wirtschaftministerium an den Schalthebeln der Macht erzählen wird.

 

Sponsionskneipe

Voll und ganz dem Prinzip „Scientia“ verschrieben, gaben sich fünf top motivierte Bundesbrüder an diesem für sie so denkwürdigen Tag ein Stelldichein auf unserer Bude.

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Der Kneipsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt

Nicht alle Tage feiern Senior, Consenior, Fuchsmajor sowie Schriftführer ihren gemeinsamen Abschluss. Nicht zu vergessen auf Bbr. Dr. Strangelove, der an diesem Tag auf der Uni zum Doktor promoviert wurde.

Ein breites Spektrum an Abschlussarbeitsthemen wurde an diesem Abend dargebracht: von der Veterinärmedizin über Wahrscheinlichkeitsrechnung, Atomphysik bis hin zur Biotechnologie war fast alle Studienrichtungen vertreten, die Rang und Namen haben.

Das Kulinarium zu Beginn der Veranstaltung, da würden mir sicherlich auch Leser beipflichten, die nicht mit dabei waren, war vorzüglichst: Spanferkel mit Freibier.

Frei nach einer bekannten Werbung: „Wer kann dazu schon nein sagen?“.

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Spanferkel als Kulinarium

Die Kneipe an sich war sehr flüssig und lustig, nicht zuletzt durch die lockere Herangehensweise aller chargierenden Jungabsolventen. Sie wurde kurz gehalten, um möglichst schnell von der Kneiptafel an die Bar wechseln zu können. In gepflegter couleurstudentischer Manier wurde das ein oder andere Bier konsumiert und auch konstruktive Gespräche mit Cartell- sowie Bundesbrüdern geführt.

 

Wir gratulieren unseren Bundesbrüdern ganz herzlich zu ihrem Abschluss!

Einen breiten Streifen den Neoabsolventen!

VE: „Religion und Gewalt. Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“

Wie es in der Planung eines Semesters vorkommt: es ergeben sich manchmal auch spontane Gelegenheiten, Veranstaltungen anzubahnen, so geschehen beim Smalltalk zum Thema „Religion und Gewalt. Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“.

Geladen: Der Rektor des österreichischen Hospizes in Jerusalem, Cbr. MMag. Markus Stephan Bugnyar v/o Balduin.

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Vortragender Cbr. Balduin

An diesem Abend durften wir einen faszinierenden Einblick in die Welt des Schmelztiegels der Religionen bekommen: die Stadt Jerusalem, Zentrum der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Allen voran haben wir uns im Zuge dessen mit der schwierigen Frage auseinandergesetzt, wie Gewalt und Religion denn miteinander in Verbindung stehen. Sehr interessant war es für die Nichttheologen unter uns, die Sichtweise eines Experten unter einem theologisch-philosophischen Zugang dargelegt zu bekommen. Am Schluss der Diskussion sind wir darin übereingekommen, dass man religiöse Gewalt immer im historischen Kontext sehen muss. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich die Gewalt einer Religion gegen eine andere richtet und eine Art Zwangsmissionierung oder -bekehrung stattfindet. In Anbetracht der jüngsten Anschläge von Brüssel wäre es ein Leichtes, Islam mit den Termini hasserfüllt, gewalttätig und bedrohlich gleichzusetzen.

Spätestens nach diesem wissenschaftlichen Abend ist allen Mitdiskutanten aber klar geworden, dass solch eine Sichtweise keineswegs gerechtfertigt erscheint.

 

An dieser Stelle sei recht herzlich zur nächsten Diskussion auf der Bude Rugiae geladen, dem Smalltalk mit Frau Claudia Gamon MSc, Abgeordnete zum Nationalrat zum Thema „Erfahrungen aus dem Alltag einer Nationalratsabgeordneten“.