Mai 2015
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Apr   Jun »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Month Mai 2015

Smalltalk: Ein glühender Europäer daheim bei der Rugia

Seinem Charakter entsprechend bescheiden, was die eigene Person betrifft, gestaltete Volkmar Hierner (Rg) seinen Vortrag beim “Smalltalk” am 26. Mai. Er war extra mit seiner Gattin Nina aus Belgien eingeflogen, um in vertrauter Runde mit vielen Freunden und alten Bekannten über sein Leben zu plaudern. Und über die EU.

Vom Pinzgau nach Brüssel
Wegen seiner guten Kontakte, die Volkmar Hierner nach wie vor in den EU-Institutionen hat, konnte er einen interessanten Einblick in die EU eröffnen. Der in Zell am See geborene promovierte Kaufmann war Präsident der Österreichischen Vereinigung in Belgien, nachdem er eine bemerkenswerte Karriere in der Unternehmensberatung hingelegt hatte. Ein Geheimnis des Erfolgs seien dabei sicher die erfolgreichen Konzepte gewesen, die via Peter Drucker oder Friedrich August von Hayek zum Teil auch mit österreichischem Beitrag in den USA entwickelt und dann als Management-Theorien wieder nach Europa zurückgekommen seien, sagt der zweifache Vater.

EU: Ansichten eines Insiders
Der glühende Europäer wollte am Dienstag Abend aber hauptsächlich über sein Herzensthema reden: Europa. Er entkräftete Vorurteile, erklärte Hintergründe zu Bestimmungen, sprach über die Notwendigkeit von Reglementierungen und die Stärken des Euro auch in der Krise. „Es ist besser, drin zu sein als draußen“, sagte Hierner mit Blick auf die Schweiz. Die müssten sich Regeln aufdrücken lassen, ohne vorher Einfluss auf ihre Entstehung nehmen zu können. Gemeinsame Regeln seien notwendig, weil sonst Chaos herrschte: „Stellt euch doch mal vor was wäre, wenn wir in Salzburg Linksverkehr, in der Steiermark Rechtsverkehr hätten“, veranschaulichte er mit einem Gleichnis. Eine Euro-Krise oder Finanzkrise nimmt er nicht wahr („beim Kauf eines Hauses verschuldet man sich mit mehreren Jahresgehältern“), eher eine „Journalismus-Krise“. Beim Vergleich mit anderen Währungen zeige sich schnell, wie gut die europäische Währung, die eine Reservewährung in Krisenzeiten sei, dastehe.

„EU ist ein sterbender Kontinent“
Der frühere Managementberater wagte auch einen Blick in die Zukunft. Mehr gemeinsame Konzepte im Verkehr (etwa beim Bahnverkehr oder im Luftraum) würden kommen, Roaminggebühren würden fallen, eine Lebensmittelkennzeichnung eingeführt werden, eine gemeinsame Mehrwertsteuer kommen. Im außenpolitischen Raum müsse man zusammenfinden, derzeit „lacht Putin schallend über die EU“. Großbritannien werde in der Union bleiben („sie haben mehr zu verlieren als die EU“), ist Hierner überzeugt.
„Es braucht in manchem Bereichen mehr Europa“, wirbt er, etwa in der Flüchtlingsfrage. Die Skepsis gegenüber Einwanderern sieht er nicht: „Die Geburtenrate in Österreich geht zurück, Europa ist ein sterbender Kontinent. Wir brauchen Zuwanderung“, ist Hierner überzeugt. Gut versteckt hat er im Vortrag das Patentrezept für erfolgreiche europäische Politik: „Wir müssen nationale Identitäten vermeiden, eine europäische Identität schaffen.“

Bbr. Frosch

Man ruft mich Niko, nein, das ist keine Abkürzung für Nikolaus, wirklich einfach Niko. Der Vollständigkeit halber noch mit Alexander und Deinhofer, wenn es förmlich sein soll. Geboren bin ich am 24.11.1989, aufgewachsen und erzogen im Bezirk Amstetten führte mich mein Weg in das größte Dorf Österreichs, wo sollte man sonst Germanistik und Geschichte studieren, wo sollte man sonst einer glorreichen Verbindung beitreten? Bei der Rugia, wie auch bei meiner Urverbindung im MKV, der verehrlichen K.Ö.St.V. Udonia Seitenstetten, nennt man mich seit meiner Rezeption im SS 2014, Frosch. Über das karge, triste und spartanische Leben eines Studenten half mir mein Leibbursch Mag. Kurt Otto Gerstmayr v/o Hector hinweg, indem er mir einen strahlenden Hort der Freude, im Souterrain der Lichtenfelsgasse näher brachte, wofür ich ihm ewig zu Dank verpflichtet bin. Dixit!

Programm des 107. Stiftungsfestwochenendes

Fr, 29.Mai: Gemeinsame Anreise und Begrüßungsabend.

  • 14.00Uhr ct.: Abfahrt des Rugenbusses hinter dem Rathaus, Friedrich-Schmid-Platz 1
  • 17.30Uhr ct.: Ankunft in Admont, Beziehen der Zimmer. Informationen zu den Unterkünften und die Zimmerzuteilung folgen während der Anreise im Bus.
  • 18.30Uhr st.: Eröffnung des Stiftskellers, um 19Uhr st. folgt die offizielle Begrüßung.
    Im Anschluss Ausklang auf der Bude ev.Wolkenstein Admont im MKV. (Schulstraße-Moarhof)

Sa, 30.Mai: Rahmenprogramm und Feierlichkeiten.

  • 11.00Uhr st.: Stiftsführung durch Bbr. Stephanus. Treffpunkt vor dem Stiftskeller.
    Anschließend besteht die Möglichkeit zum Mittagessen im Stiftskeller.
  • Ab 12Uhr: Nachmittag zur freien Verfügung. Für individuelle Ausflugstipps steht das ChC gerne zur Verfügung                                                                                                                                                                                            –  Die Bude ev. Wolkenstein wird ab Nachmittag ihre Pforten öffnen  und kühle Getränke sowie Snacks zur Verfügung stellen.
    –  Bei Schönwetter wird die Möglichkeit bestehen, am Gelände des Stifts Fußball zu spielen und den Pool des Stifts mitzubenutzen.                                                                                            –  Ausflug auf den Frauenberg, dort wird um 14.30Uhr st. eine Führung stattfinden. Je nach Zahl der Interessenten wird die Anreise individuell erfolgen.
  • 15.30Uhr st.: Cumulativconcent, Ort: Bude Wolkenstein
  • 17.00Uhr st.: Messe mit Firmspendung in der Stiftskirche Admont anschl. Stiftungsfestfoto: Bei Schönwetter im Hof, ansonsten in der Stiftskirche.
  • 18.00Uhr ct.: Gemeinsames Abendessen im Stiftskeller, Chargierte zum Essen bitte pünktlich im Prälatenstüberl einfinden.
  • 19.00Uhr st.: Sektempfang der Rugenburse im Stiftkeller.
  • 19.30Uhr st.: 107. Stiftungsfestkommers im Wintergarten des Stiftskellers.
    Gastchargierte erhalten eine gesonderte Einladung.
    Anschließend Möglichkeit zum Ausklang auf der Bude ev. Wolkenstein.

So, 31.Mai: Sonntagsmesse und gemeinsame Abreise.

  • 10.00Uhr st.: Sonntagsmesse in der Stiftkirche.
    Für alle, die individuell abreisen besteht anschließend die Möglichkeit zum Mittagessen in den Gaststätten Admonts.
  • 11.00Uhr ct.: Abfahrt des Rugenbusses.
    Für alle, die im Bus abreisen wird die Möglichkeit zum Mittagessen im Rahmen eines Raststättenaufenthalts angeboten. Rückkunft zur Rugenbude gegen 15.00Uhr