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Month Oktober 2014

Europacorner: Europäisches Verkehrskonzept als Integrationsexperiment

POLY5 heißt das Projekt der Technischen Universität Wien, das sich mit den Auswirkungen und Problemen bei der lokalen und regionalen Implementierung europäischer Transportnetze beschäftigt. Beim sechsten Europacorner fasste Andreas Dillinger (Rg) die Erkenntnisse des Projekts für die Teilnehmer zusammen. „Das europäische Verkehrsnetz ist kein einheitliches System sondern ein Stückwerk, das sich aus der Aneinanderreihung nationaler Verkehrsnetzprojekte ergibt“, erklärte Dillinger. Probleme entstünden oft auch in der Umsetzung, wenn Gemeinden und Regionen nicht rechtzeitig in die Umsetzung involviert werden. Das führe zu Widerständen in der Bevölkerung mit zum Teil heftigen Widerständen vor Ort. Eigentlich das Gegenteil dessen, was die Intention dieser europäischen Initiative ist.

Leichte und schwere Hürden werden nicht genommen

Begründet sind die Probleme zum Teil auch in der Struktur der EU. Der Kommission sind die Hände gebunden, weil sie keine Befugnis hat, an der Umsetzung von Strategien in den Gemeinden und Regionen der Mitgliedsstaaten mitzuwirken. Oft sind die Hürden aber niederschwelliger: Fahrpläne sind nicht abgestimmt, Buchungssysteme für Fahrkarten nicht kompatibel, der politische Wille fehlt („was liegt uns [Österreichern, Anm.] daran, dass ein Deutscher schneller nach Ungarn kommt“).

Luftraum mit Effizienz- und Sparpotential

Die zwölf Teilnehmer brachten auch selbst Fachwissen in die Diskussion mit ein. So könnte der Luftraum wesentlich effizienter und kostengünstiger administriert und genützt werden, wenn eine Zusammenlegung der nationalen Lufträume in Angriff genommen würde. Eine Verlegung der LKW auf Schiene ist hingegen derzeit unrealistisch. Es fehlen schlicht die Kapazitäten. Öffentlicher Verkehr muss nicht immer autofrei sein: Langstreckenfahrten mit Bussen boomen derzeit stark, verriet ein Diskussionsteilnehmer aus der Tourismusbranche.

  

„Fuchsen-Portrait“

Michael Brandstätter v/o Sergio

Mein Name ist Michael Brandstätter, bin am 04.01.1992 in Kärnten geboren und aufgewachsen und beim Stiftungsfest 2014 rezipiert worden. Den Weg nach Wien habe ich durch mein Freiwilligenjahr beim Bundesheer gefunden. Da ich von der Großstadt sehr beeindruckt war, habe ich mich danach auch zum Studium in der Bundeshauptstadt entschlossen. Mittlerweile bin ich im fünften Semester des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau an der TU Wien. Durch meine Studienkollegen bin ich als Spähfuchs zur Rugia gekommen und da ich gleich einen sehr positiven Eindruck hatte, habe ich mich auch entschieden, dieser Verbindung beizutreten.

Christoph Beer v/o Fohra

Meine Erzählung beginnt am 9. Juni 1992 in der Weltmetropole Wels (immerhin siebtgrößte Stadt Österreichs), wo ich unter dem Namen Christoph Beer geboren wurde. Nach dem Abschluss der Volksschule entschied ich mich, ein naturwissenschaftliches Gymnasium zu besuchen. Mein Interesse an der Mathematik zog mich schlussendlich nach Wien, wo ich seit nunmehr vier Jahren Technische Mathematik an der TU Wien studiere. Zur K.Ö.H.V Rugia kam ich über meinen großen Bruder Hardkoal, der sich sofort als Leibbursch und auch als Fuchsmajor im Sommersemester 2014 meiner annahm, sowie über meine Bundesbrüder Michael Simmer v/o Neo und Markus Mayr v/o Bill Forten. Rezipiert wurde ich dann bei der Antrittskneipe am 7. 3. 2014 und wählte den Couleurnamen Fohra.

Felix Stockinger v/o Nero

Ich, Felix Stockinger v/o Nero, wurde am 22.04.1992 in Wels geboren und bin in einem Nachbarort aufgewachsen. Nach meiner Matura in einem naturwissenschaftlichen Gymnasium studierte ich ein Semester Bio- und Umwelttechnik auf der FH Wels. Nach einem Jahr fand ich meinen Weg nach Wien, wo ich den Studiengang Elektro- und Informationstechnik wählte. Nach fast zwei Jahren Studium lernte ich über meine jetzigen Bundesbrüder Stephan Beer v/o Hardkoarl, Markus Mayr v/o Bill Forten, Michael Simmer v/o Neo und Christoph Beer v/o Fohra die K.Ö.H.V. Rugia kennen und schlussendlich wurde ich am 27.05.2014 beim Stiftungsfest rezipiert.