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Month November 2012

WA: „Wie überlebe ich die ersten 100 Tage im neuen Job“

Drei fidele Experten aus dem Bereich des  Personalwesens folgten der Einladung der K.Ö.H.V. Rugia und diskutierten unter der Moderation von Bbr. Seneca mit rund 40 interessierten Bundes- und Cartellbrüdern über richtiges Verhalten im neuen Job, Recruiting sowie Vor- und Nachteile von Konzernen gegenüber KMUs (Klein- und Mittelunternehmen).

Rechtzeitig über den neuen Arbeitgeber informieren

Rechtzeig heißt nicht erst mit Arbeitsbeginn, es empfiehlt sich, den potentiellen Arbeitgeber bereits vor bzw.  im Zuge des Bewerbungsprozesses näher kennenzulernen: „Wie ist das Unternehmen aufgebaut? Welche Charaktere befinden sich in meinem unmittelbaren Arbeitsumfeld? Wie halte ich es mit meinen Vorgesetzten – kommt es gut an, gleich über Persönliches zu sprechen oder gebe ich mich reservierter?“. Auf diese Fragen gibt es keine richtige Pauschalantwort, denn so vielfältig die Unternehmen sind, so vielfältig sind auch die Kollegen und Vorgesetzten. Es ist durchaus von Vorteil, wenn Bekannte/Freunde bereits für den gleichen Arbeitgeber tätig sind, da man sich einerseits leichter integrieren und über die Unternehmensstruktur schon vorab informieren kann.

Neueinsteiger haben eine Holschuld dem Arbeitgeber gegenüber

Fragen stellen, wissbegierig sein. Fehler begeht man als Neuling nur, wenn man nichts falsch machen will und deshalb schwierige Aufgaben links liegen lässt, denn gerade am Anfang werden Fehler verziehen. Es wird seitens des Arbeitgebers nicht verlangt, dass Neueinsteiger bereits perfekt sind, jedoch dass sie sich einbringen, Fragen stellen und so möglichst rasch eigenständig arbeiten können. Während der ersten zwei Monate stellt ein neuer Mitarbeiter für Unternehmen und Kollegen meist keine  Entlastung dar, ab dem 3. Monat sollte sich dies jedoch ändern. Wer nach drei Monaten noch nicht weitgehend eigenständig arbeiten kann, könnte schnell Gefahr laufen, seinen neuen Job wieder zu verlieren, auch wenn Arbeitgeber grundsätzlich keinerlei Interesse daran haben, Dienstverhältnisse wieder früh zu lösen (Ausbildungskosten des AG).

Mutig sein, vieles ausprobieren…

Dieser Ratschlag bewahrheitet sich bereits während des Studiums, wenn es noch darum geht, Wahlfächer zu wählen oder sich für diverse Praktika und Nebenjobs zu bewerben. Es empfiehlt sich gerade, noch während des Studiums verschiedene Arbeitgeber und Branchen zu durchleuchten und sich schon früh die Gewissheit zu holen, dass manch gewünschte Berufssparte vielleicht nicht zu einem passt, eine andere – unerwarteter Weise – dafür umso mehr. Ein Jurist sollte beispielsweise nicht bloß bei Rechtsanwälten ein Praktikum machen, sondern genauso in Unternehmen oder bei Vater Staat. Je früher man damit anfängt, desto besser.

Markus Mayr v. Bill Forten, Rg! x

 

Dazu diskutierten:

  • Mag. Michael Köttritsch (Personalentwicker, Tageszeitung „DiePresse“)
  • Mag. (FH) Iris Schierhuber MA (Head of Global Training & Development RHI AG)
  • MMag. Christian Pötzl (Human Resource Management, Philips Austria GmbH)

 

Parlamentsführung am 13.11.2012

Rund 20 Rugen, darunter auch zwei  Spefuchsen, fanden sich vor der Statue Pallas Athene ein, um das Wahrzeichen unserer Demokratie zu besichtigen. Gleich zu Beginn begaben wir uns auf die Galerie des NR-Sitzungssaales und durften den Abgeordneten hautnah bei einer Debatte zum Thema Umwelt und erneuerbare Energien über die Schultern blicken. Im Anschluss daran lotste uns Bbr. Lucas Weigerstorfer v. Fürst (Parlamentarischer Mitarbeiter von Mag. Karin Hackl) gekonnt durch die wunderschönen Räumlichkeiten des Parlaments und brachte uns, neben einigen historischen Anekdoten zum Gebäude, vor allem den historischen Sitzungssaal näher, dessen nostalgisches Flair wir für einen etwas längeren Zwischenstopp nutzten, um das ein oder andere Foto zu schießen.

Einen würdigen Abschluss dieses genialen Abends bot eine angeregte Diskussion über die aktuelle Situation in der Politik mit Mag. Karin Hackl (Abgeordnete zum Nationalrat, ÖVP), die sich für uns mehr als 90 Minuten Zeit nahm und durchaus aufgeschlossen auf alle Anregungen, Fragen und Vorschläge unserer Bundesbrüder einging.